Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

NEWS * NEWS * NEWS  

Wir wünschen                    eine besinnliche Adventszeit


Trainingsspaziergänge:

Dienstags

15:30 Uhr 


Donnerstags

17:00 Uhr


Welpentraining:    

auf Anfrage


 

Seminare:

 


Events:

 


 

Meine Empfehlungen für Seminare die anderweitig organisiert werden.

weitere unter Happy Wolf

weitere unter VIP Dogs

       Impfungen und Ihre Krankheiten

  • Hepatitis contagiosa canis (HCC) ist eine generalisierte Virusinfektion, die in ihrer klassischen Form  nur noch selten auftritt, dann aber häufig eine chronische Leberentzündung verursacht. Außerdem kann es zu Entzündungen der Augen (hepatic blue eye) und Nieren kommen. Aber auch ein akuter bis perakuter Verlauf sind möglich, der vor allem für junge, ungeimpfte Hunde tödlich endet. Nach einer Grundimmunisierung in der 8 Woche, ab der 12 Woche und ab dem 15 Monat, sind  nur  noch alle 3 Jahre Wiederholungsimpfungen nötig.
  • Parvovirus ist eine hochansteckende, weltweit verbreitete Viruserkrankung, die insbesondere für ungeimpfte Hunde eine große, mitunter tödliche Gefahr darstellt. Die Ansteckung erfolgt vorwiegend durch die Aufnahme von infiziertem Kot, über verunreinigtes Futter, Belecken von Fell und Händen, Teppichen oder Kleider. Es können sich alle Hunde ab einem Alter von vier Wochen infizieren, hauptsächlich erkranken jedoch Tiere, die jünger sind als ein Jahr.  Der wirksamste Schutz ist eine gegen alle Varianten (CPV 2a, 2b und 2c) des Virus schützende Impfung im Welpenalter, die in gefährdeten Gebieten bereits in der 6.Woche begonnen werden kann. Die normale Grundimmunisierung erfolgt in der 8.Woche, ab der 12.Woche und ab dem 15. Monat. Danach ist eine Auffrischung alle 3 Jahre ausreichend.
  • Staupe ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung der Fleischfresser.Vor Einführung der Impfung um 1960 war Staupe die tödlichste Virusinfektion des Hundes. Wie die Staupe-Epidemie 1994-1995 in Finnland zeigte, ist es in einem Gebiet von ungeimpften Tieren auch heute noch möglich, dass Hunderte von Tieren dieser Krankheit zum Opfer fallen. Hunde jeden Alters können erkranken, jedoch sind vor allem junge Hunde zwischen drei und sechs Monaten und ungeimpfte Tiere betroffen. Die Infektion erfolgt durch Tröpfcheninfektion oder seltener auch durch indirekte Erregerübertragung über Hände, Kleidung, Schuhe, Futternäpfe usw. Das Virus kann noch Jahre nach der Infektion klinische Symptome hervorrufen. Am besten wird mit der Grundimmunisierung bereits im Alter von 8 Wochen  mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, gegebenenfalls Parainfluneza und Leptospirose begonnen. Ab einem Lebensalter von 12 Wochen  sollte diese Kombination dann noch durch die Tollwutimpfung ergänzt werden. Laut Empfehlungen der ständigen Impfkommission umfasst die Grundimmunisierung weitere Impfungen in der 15./16. Lebenswoche und dann noch mal ein Jahr später. Der Impfschutz gegen Staupe sollte ebenfalls alle 3 Jahre aufgefrischt werden
  • Tollwut ist eine stets tödlich endende, anzeigepflichtige Infektionskrankheit für Mensch und Tier. Daher sollten Hunde schon aus Gründen der eigenen Sicherheit unbedingt regelmäßig gegen Tollwut geimpft werden. Die Grundimmunisierung findet in der 8. Woche, ab der 12. Woche und ab dem 15. Monat statt, danach ist eine Wiederholungsimpfung im Abstand von 3 Jahren notwendig. Zwar soll der letzte Tollwutfall in Deutschland im Jahr 2006 registriert worden sein, sollte jedoch ein neuer Fall auftreten, ist der Gesetzgeber befugt in diesem Gebiet alle ungeimpften verdächtigen Tiere zu töten. Auch für einen eventuellen EU-Auslandsaufenthalt benötigen Sie in jedem Fall eine gültige, mit Wiederholungsimpftermin im EU-Impfpass eingetragene, Impfung.
  • Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, bei der es zu schweren Organschäden, insbesondere der Leber kommen kann. Leptospiren werden vor allem von infizierten Wildtieren mit dem Urin ausgeschieden, wobei der Ratte eine besondere Bedeutung als Infektionsquelle für den Hund zukommt. Die Ansteckung erfolgt entweder durch direkten Kontakt mit dem Urin, durch Bisse oder über Hautläsionen, sie kann aber auch indirekt über eine kontaminierte Umwelt (Wasser, Futter, Erde, Schlafstelle usw.) erfolgen. Vor allem bei ungeimpften Tieren kann eine Infektion tödlich verlaufen. Aber auch Menschen können sich über den Kontakt mit infektiösem Hundeurin infizieren. Eine Grundimmunisierung erfolgt in der 8. Woche, ab der 12. Woche und ab dem 15. Monat. Eine jährliche Impfung wird angeraten, der Impfschutz währt allerdings weniger als ein Jahr, weshalb in Endemiegebieten sogar eine halbjährliche Impfung durchgeführt werden sollte. Die Impfung schützt jedoch nur gegen L. canicola und L. icterohaemorrhagiae, nicht aber gegen die mittlerweile viel häufiger vorkommenden anderen Serovare.
  • Zwingerhusten wird in der Regel durch eine Mischinfektion verschiedener Erreger verursacht. Es handelt sich um eine hoch ansteckende multifaktorielle Erkrankung der oberen Atemwege. Wie der Name schon verrät, sind Hunde die in Gruppen (z.B.Tierheimen, Zwingern, Tierpensionen, etc.) leben, weitaus stärker gefährdet, als Tiere in Einzelhaltung. Sollte eine Endemie auftreten, kann durch eine lokale Applikation, z.B. in die Nase, eine schnelle und lokale Immunantwort induziert werden. Eine generelle Impfung sollte daher von den Lebensumständen, sowie der aktuellen Seuchenlage abhängig gemacht werden.
  • Borreliose  ist eine bakterielle Erkrankung bei Mensch und Tier, verursacht durch verschiedene Spezies von Borrelia burgdorferi sensu lato. In Europa kommen vor allem B. garinii und B. afzelii vor, die durch den Biss des gemeinen Holzbocks (Zecke) übertragen werden. Obwohl die Infektion beim Hund sehr häufig vorkommt, entwickeln sie viel seltener als der Mensch klinische Symptome, wie Fieber, Lethargie und Futterverweigerung, unter Umständen sind wechselnde Lahmheiten zu beobachten. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika, wobei nicht von einer vollständigen Heilung ausgegangen werden kann und es somit zu Rückfällen kommen kann. Einen gewissen Schutz bietet die Impfung mit einem in Europa zugelassenem Inaktivatimpfstoff. Dieser basiert jedoch auf B. burgdorferi sensu stricto, einer in Europa kaum vorkommenden Spezies, daher ist seine Wirksamkeit umstritten. Ich selbst frage mich, warum es für Menschen noch keinen Impfstoff gegen Borelliose gibt, aber für den Hund schon? Die beste Vorbeugung ist ein Absuchen des Hundes nach dem Spaziergang, eine Zeckenprophylaxe (z.B. Spot on, Halsbänder, Bernsteinketten, Schwarzkümmelöl, Kokosöl, etc.), welche ihr verwendet, müsst ihr selbst entscheiden, wir bekommen täglich 3 Tropfen Schwarzkümmelöl ins Futter und Frauchen sucht uns regelmäßig ab.

Impfemfehlungen sind nachzulesen beim Bundesverband praktizierender Tierärzte