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Wir wünschen                    eine besinnliche Adventszeit


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Vom Welpen sprechen wir bis zu einem Alter von 20 Wochen!

Es ist auch die Prägezeit, in welcher ein Hund alles Wichtige kennen lernen sollte, was ihm auch im späteren Leben begegnen wird.  (Autofahren, Besuch, Stadtgänge, laute Geräusche, etc. etc.)

Und es ist die Zeit für Erziehung! Was darf er tun und was nicht?

Dies hier ist nur ein kleiner Auszug, aus der Erziehung und Dressur eines Welpen!

 

Wichtige Dinge:

UNSER NAME  ist das Erste was wir lernen, denn das Wort wird am häufigsten gebraucht. Beim Loben, beim Schimpfen, beim Rufen, egal was ihr von uns wollt, immer ruft ihr unseren Namen. Und dazu ist er eigentlich auch da, um uns darauf aufmerksam zu machen, dass ihr etwas von uns möchtet. Das Problem mit euch ist nur, dass ihr oft vergesst, uns dann auch noch zu sagen, was genau wir denn tun sollen. Das geht dann ungefähr so: Ich laufe in den Wald, weil ich eine supertolle Rehspur erschnüffelt habe. Kaum bin ich außer Sichtweite, da kommt schon der erste Ruf, "Idefix!". Ich bleibe stehen und horche. Was soll ich tun? Der Spur folgen? Bestimmt! Und weiter gehts! Da kommt auch schon der zweite Ruf: "Ideeeefiiiix!" Jaaahaa, ich hör dich ja und ich weiß wie ich heiße. Was willst du denn, bin grad mordsmäßig beschäftigt. Jetzt wird Frauchen ärgerlich: "Idefix, HIER!!!!" Na, sag das doch gleich! Ich komm ja schon.

NEIN (Das ist kein Kommando, sondern ein Unterbrechungssignal) Hier muss ich mich, glaube ich, verbessern, das ist mit Garantie das Erste, dass wir lernen und es wird wahrscheinlich sogar noch häufiger benutzt als unser Name. Ich habe sogar schon mal einen Hund getroffen, der auf meine Frage nach seinem Namen geantwortet hat: "Ich heisse Hasso mit Vornamen und NEIN mit Nachnamen". NEIN bedeutet ganz klar, lass das, was du gerade tust, denn Frauchen findet es nicht gut. Frauchen hat mir das beigebracht, indem sie eine Rinderstange in der einen Hand gehalten hat und wenn ich sie nehmen wollte, die andere Hand mit einem NEIN dazwischen gehalten hat. Wenn ich mich dann irgendwann resigniert hingesetzt habe, dann hat sie mich gelobt und ich habe eine Belohnung bekommen. Später hat sie dann die Stange auf den Boden gelegt und mich mit einem NEIN und einem forschen Schritt in meine Richtung davon abgehalten, manchmal auch mit der Hand oder mit ihrem ganzen Körper dazwischen gestellt. Aber aufpassen, wir sind schnell und falls wir das Dingens zu fassen bekommen, sind wir noch schneller damit auf und davon! Deshalb ist es von Vorteil uns anfangs mit einer Leine zu sichern, damit wir nicht weg können und uns die Stange mit einem NEIN wieder aus dem Maul zu nehmen, deshalb auch die Stange und kein kleines Leckerli, weil wir das sofort runterschlucken würden! 

Manchmal kommt es vor, dass es für Euer NEIN schon zu spät ist, wenn ich mich zum Beispiel gerade in wunderbarem Stinkzeug wälze oder etwas davon fresse und Frauchen ruft: "NEIN!", kann ich das ja nicht mehr rückgängig machen. Das Zeug ist drin im Pelz oder Magen! Ich weiß auch garnicht was sie hat, das ist doch ganz normal. Ein paar Freunde haben mir erzählt, bei ihnen heißt das TABU oder PFUI, aber ganz oft würden Frauchen oder Herrchen trotzdem NEIN oder AUS rufen, ist wahrscheinlich ein Reflex und das umzulernen ist schwer, dass könnt ihr mir glauben, es ist fast so, als ob mir Frauchen abgewöhnen wollte zu wuffen, wenn jemand Fremder unseren Garten betritt. Bevor ich zum Nachdenken komme, da ist mir das WUFF schon entfleucht.

 

 

Die ersten Grundkommandos:

SITZ (Sichtzeichen: erhobener Zeigefinger) lernen wir als Zweites von euch, meistens haltet ihr dabei ein Leckerli zischen Daumen und Mittelfinger, während ihr den Zeigefinger in die Luft streckt (Sichtzeichen!) und SITZ sagt. Dann führt ihr das Leckerchen von unserer Nase aus Richtung Ohren. Und während wir mit dem Blick gespannt folgen, plumpsen wir meistens auf unseren Hintern, damit wir kein steifes Genick dabei bekommen, da brecht ihr auch schon in Freudenschreie aus und wir bekommen das Leckerli ins Maul geschoben. Wenn ihr das ein paarmal gemacht habt, dann wissen wir, dass wir euch richtig erzogen haben, wir setzen uns hin und bekommen was Feines, wie einfach ist das denn?

PLATZ (Sichtzeichen: flache Hand, Handfläche nach unten, leichte Bewegung ebenfalls nach unten) ist schon etwas schwieriger, gerade haben wir SITZ mit einem Leckerli über unserem Kopf gelernt und plötzlich zieht ihr es vor uns über den Boden. Zuerst hüpfen wir auf und versuchen es unter der Hand hervor zu graben, aber das funktioniert nicht. Irgendwann geben wir auf und legen uns hin, um genauer darüber nachzudenken, was ihr bei dem Kommando PLATZ wohl von uns erwartet und jetzt kommen die Jubelschreie und das Leckerli. Ist doch garnicht so schwer.
Oder ihr schiebt die flache Hand, mit dem Leckerli darunter, langsam zwischen unsere Vorderbeine, wenn wir sitzen, dabei legen wir uns auch oft hin, weil das bequemer ist. Manchmal setzt ihr euch auch auf den Boden und zieht die Knie an, wo ihr das Leckerli dann wie durch eine Höhle unter den Knien durchzieht und uns zum durchrobben animiert, wenn wir mit dem Bauch den Boden berühren, dann kommt das Kommando Platz und das Leckerli mit Lob. Welche dieser Arten funktioniert, kommt immer darauf an, welchen meiner Kollegen ihr vor euch habt. Einen Denker wird schon bei der ersten Variante verstehen was ihr wollt, der Neugierige kommt mit der zweiten Variante gut zurecht und einen Macher werdet ihr mit der dritten überzeugen müssen.

KOMM (ZU MIR) (ausgebreitete Arme, evtl. in die Hocke gehen) wird auch schon mit den Kleinsten geübt. Das bedeutet, wo wir gerade auch sind oder hinwollen, sollen wir trotzdem Herrchen und Frauchen folgen, dahin wo sie hinwollen. Manchmal ist das richtig gemein, wenn man zum Beispiel gerade in einem tollen Spiel ist oder eine superinteressante Spur verfolgt. Aber wenn ihr uns richtig lockt, mit freundlicher Stimme, dann kommen wir gerne und wenn ihr anfangs in die Hocke dabei geht und uns mit einem Leckerchen empfangt, dann macht das richtig Spaß. Ihr müsst aber wissen, dass es manchmal echt nicht einfach ist, vor allem im Spiel, wenn man grad mit einem anderen Hund verknäult ist, da kann man oft nicht weg. Besser ist es zu warten, bis das Spiel mal kurz unterbrochen ist und wir vielleicht sogar gerade schauen wo ihr seid, wenn ihr dann ruft und in die entgegengesetzte Richtung lauft, dann ist die Chance am größten, dass wir gehorchen können. Aber am besten übt ihr das Kommando natürlich zuerst, und zwar dann,wenn ihr unsere völlige Aufmerksamkeit habt. Nach dem Kommando KOMM könnt ihr später, wenn wir das schon begriffen haben, ein ZU MIR zusätzlich anhängen, dass wird dann später in der Junghundeausbildung noch wichtig.

AUS (offene Hand vor die Schnauze des Hundes halten)Egal was man gerade im Maul hat, ob es das schimmelige Brot von Nachbars Misthaufen oder der Ball von dessen Töle ist, wir müssen hergeben, was drin ist. Macht aber bloss nicht den Fehler, hinter uns her zu laufen, damit macht ihr die Sache wichtiger als sie ist und wir lieben diese Verfolgungsspiele. Glaubt mir, die Chancen stehen schlecht, dass ihr uns bekommt, denn wir sind blitzschnell und wendig. Wenn ihr es also nicht geschafft habt, es uns mit einem NEIN garnicht aufheben zu lassen und wir das AUS noch nicht beherrschen, dann ist es am besten sich das Dingens bringen zu lassen, uns also herzulocken und den Müll erst einmal gegen ein Leckerchen zu tauschen. Aber passt auf, wir sind furchtbar schlau und wenn wir herausbekommen haben, dass wir immer ein Leckerchen für den Müll bekommen, könnte es sein, dass wir danach auf die Suche gehen.

Übt das AUS also als Kommando, mit einem Spielzeug und einem Leckerchen und für draussen sollten wir lernen, dass wir nichts aufzuheben haben. Das geht dann wie bei dem NEIN, man macht aber stattdessen eher einen Zisch oder Knurrlaut, bevor wir es aufheben und auch das muss geübt werden, also dann wenn ihr die Kontrolle habt und wisst, dass da was liegt (das ihr natürlich vorher ausgelegt habt)! Draussen kann man dabei auch auf eine lange Schleppleine zurückgreifen, damit ihr euch durchsetzen könnt.

Es gibt übrigens keinen Welpenschutz! Die meisten Hunde sind mit Welpen zwar nachsichtiger, aber das ist nichts, worauf man sich verlassen kann!

Ich mag Welpen, die größer sind als ich, zum Beispiel überhaupt nicht, die sind meistens aufdringlich und unheimlich grob und wenn ich da nicht gleich unmissverständlich klar mache, dass ich nicht spielen mag, traktieren die mich später ganz schön und dann wiegen die meistens das 3- oder 4-fache von mir! Da habe ich schon ein paar schmerzhafte Erfahrungen machen müssen. Wer sich also nicht ordentlich benimmt und meine Warnungen wie Lefzenhochziehen und Knurren missachtet, wird schon mal kurz gezwickt (Keine Angst, ich beiße nicht! Auch wenn das so mancher Welpenbesitzer oft glauben mag, nach dem Geschrei, dass die Kleinen da oft fabrizieren.) Aber danach lassen mich die meisten der kleinen Racker für die Zukunft in Frieden und wir können Freunde werden.