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NEWS * NEWS * NEWS  

Wir wünschen                    eine besinnliche Adventszeit


Trainingsspaziergänge:

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Welpentraining:    

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Meine Empfehlungen für Seminare die anderweitig organisiert werden.

weitere unter Happy Wolf

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Vom Junghund sprechen wir je nach Rasse in einem Alter von 5 bis 18 Monaten. Manche Rassen, vor allem die Kleineren werden früher und die größeren Rassen später erwachsen, genauso kommen sie auch früher oder später in die Pubertät.

 

Weitere Grundkommandos:

BLEIB (Sichtzeichen: aufrechte flache Hand mit der Handinnenseite zum Hund, gestreckter Arm) gehört in die Junghundeausbildung. Da bekommen wir das Kommando SITZ oder PLATZ und dann sollen wir auf BLEIB genau da Wurzeln schlagen, wo wir sind, bis ihr wieder zu uns kommt oder uns abruft. Am besten lauft ihr erst einmal im Kreis um uns herum und dann entfernt ihr euch Schritt für Schritt. Anfangs den Hund nie aus dem Bleib abrufen, das könnte zu Missverständnissen führen, immer zurückgehen, Hund belohnen und das Kommando aufheben! Später wenn er das Kommando gut beherrscht, könnt ihr immer abwechseln, mal abholen, mal abrufen.

Es ist ganz schön schwer zu bleiben, denn wir wollen doch bei euch sein oder zum nächsten Hund oder Schmetterling oder Fussgänger. Frauchen findet es auch okay, wenn ich mir das SITZ oder PLATZ nach dem Kommando BLEIB selbst aussuche, sie sagt auch mittlerweile nur noch BLEIB, in welcher Position ich das tue ist ihr Gottseidank wurscht, denn manchmal kann ich einfach nicht liegen bleiben, weil mich Ameisen am Bauch kitzeln oder der Boden zu kalt oder warm ist und manchmal ist es im Liegen bequemer, vor allem wenn man lange warten muss.

(HIER) ZU MIR  wird dann auch im Junghundealter gelernt, da müssen wir kommen und vor unserem Frauchen oder Herrchen SITZ machen. Das erfordert schon eine gehörige Portion an Selbstkontrolle und Wissen. Deshalb üben wir das auch erst einmal auf kurze Distanz und ihr haltet dabei ein Leckerchen vor euch mittig zwischen den Händen, wenn wir dann mit der Nase dran sind, dann hebt ihr kurz den Finger, als Sitzzeichen, falls wir das nicht schon alleine gemacht haben. Manchmal hilft auch einfach nur abwarten und das Leckerchen leicht Richtung Eurer Brust zu bewegen, weil wir ja schon wissen, dass wir uns meistens hinsetzen sollen und das auszuprobieren oft erfolgreich ist. Dabei entlocken wir euch aber garantiert ein dickes Lob und das Leckerchen.

BEI FUSS können wir lernen, wenn wir nicht mehr an der Leine ziehen und das wiederum lernen wir ganz gut, wenn "Das andere Ende der Leine" immer stehen bleibt und wir keinen Schritt vorankommen solange wir ziehen. Irgendwann begreift das auch der dümmste Hund oder Herrchen gibt auf.... Das korrekte BEIFUSS wäre auf der linken Seite unseres Besitzers, mit unserer rechten Schulter an dessen linkem Knie. Mann, seid ihr manchmal kompliziert. Langt es denn nicht, wenn wir rechts oder links ganz nah bei euch gehen? Demnächst wird noch mit dem Maßband nachgemessen. Außerdem komme ich mit meiner Schulter gar nicht an das Knie von Frauchen hin, ich reiche gerade mal bis zu Wade. Aber nichtsdestotrotz sollen wir halt weder hinten nachbleiben, noch voraus laufen. Wie alles andere muss auch das geübt werden. Am besten mit einem Leckerli in der Hand, die auf unserer Seite ist und mit der Leine in der anderen Hand, die ihr hinter eurem Rücken führt. Nun haltet ihr das Leckerchen vor unsere Nase und sagt FUUUUSS und dann gehen wir los.

STOPP / HALT ist genau das, was das Wort bedeutet, einfach stehen bleiben und sich dann hinlegen oder hinsetzen. Manche Hunde schaffen das sogar aus einem Sprint heraus. Ich bin mehr für die gemächlichere Variante. Ich bremse ab, sehe mich um, ob Frauchen das wirklich ernst gemeint hat, wenn ich nicht ganz sicher bin, laufe ich ihr ein paar Schritte entgegen, da kommt dann das STOP gleich noch einmal lauter. Tja, was will man machen, lege ich mich halt hier hin, warum auch immer. Am besten übt ihr das, wenn euer Hund zu euch gelaufen kommt. Kurz bevor er bei euch ist, ruft ihr STOPP, geht einen Schritt auf uns zu und hebt die Hand, wie ein Verkehrspolizist, das Zeichen versteht fast jeder Hund und wenn wir dann kurz stehen bleiben, dann solltet ihr gleich noch einen weiteren Schritt auf uns zu machen und uns loben. Später könnt ihr dann noch ein SITZ dazu geben. Klappt das so nicht, dann gibt es noch die Möglichkeit uns an die lange Leine (Schleppleine) zu nehmen und wenn wir vorauslaufen, das STOPP zu rufen, kurz bevor sich die Leine spannt und gleichzeitig stehen zu bleiben. Wenn das STOPP kommt bevor uns die Leine zwingt stehen zu bleiben, dann können wir lernen, das STOPP stehen bleiben bedeutet. Stimmt euer Timing nicht und ihr ruft immer erst STOPP, wenn der Ruck schon passiert ist, dann lernen wir auf den Leinenruck zu stoppen und das ist blöd, wenn wir später keine mehr dran haben.