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Wir wünschen                    eine besinnliche Adventszeit


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Für mich persönlich gibt es keine Beweise, ob man es mit Rüden oder Hündinnen schwerer oder leichter hat und somit auch keine Empfehlung. Es gibt nur folgende Tatsachen:

 

Was bedeutet es mit einer Hündin zusammen zu leben?

Eine erwachsene, unkastrierte Hündin wird in der Regel alle 6 Monate läufig. Das bedeutet, sie hat eine Blutung die in der Regel 7-10 Tage andauert, danach befindet sich die Hündin für 3-5 Tage in Deckbereitschaft. Anschließend folgt die Zeit der Nachbrunst, die 9-12 Wochen in Anspruch nehmen kann und auch eventuell eine Scheinläufigkeit mit sich führt.

Für Rüden ist die Hündin bereits mehrere Tage vor Eintritt der Blutung und noch Tage bis Wochen nach Ende der Läufigkeit interessant, wobei sie sich in der Regel gegen Aufdringlichkeiten ausserhalb der Deckzeit zur Wehr setzt. Für den Hundehalter einer unkastrierten Hündin bedeutet das also, dass er ein- bis zweimal im Jahr eine Hündin mit Blutungen hat, die sie mehr oder weniger selbst bereinigt und er 3 Wochen lang von liebestollen Rüden verfolgt wird.

Außerdem kann es bei einer unkastrierten Hündin zu Anzeichen von Scheinträchtigkeit kommen.

 

Was bedeutet es mit einem Rüden zusammen zu leben?

Ein erwachsener, unkastrierter Rüde ist in der Regel 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr imstande Nachwuchs zu zeugen. Das bedeutet, dass er jederzeit seinem Drang nach Fortpflanzung nachgehen wird, sobald die Duftspur einer läufigen Hündin seinen Weg kreuzt. In welcher Intensität er dies tut, ist abhängig von seinem Testosteronspiegel und seiner Erziehung.

 

Und kastriert?

In der Regel werden unsere Haustiere kastriert und nicht sterilisiert und zwar unabhängig vom Geschlecht!

Kastration bedeutet, dass der Hündin die Eierstöcke und dem Rüden die Hoden entfernt werden, somit wird auch die Produktion von Hormonen unterbunden

Sterilisation würde bedeuten, dass die Eileiter der Hündin und die Samenleiter der Rüden durchtrennt werden, somit ist zwar eine Fortpflanzung nicht mehr möglich, aber die Läufigkeit der Hündin, sowie die Triebigkeit der Rüden bleibt gleichermaßen erhalten.

Ich persönlich bin gegen eine Frühkastration, was bedeutet, dass Rüde und Hündin noch vor Erlangen ihrer Geschlechtsreife, bzw. vor der ersten Läufigkeit kastriert werden. Gemäß vieler Tierärzte mag man damit ein minimal geringes Risiko bestimmter Krebsarten mildern, aber der Schaden, der dabei in der Verhaltensentwicklung angerichtet wird, steht für mich in keiner Relation zum Risiko einer Krebserkrankung. Was bei Hündinnen nach der Kastration nicht mehr vorkommt, sind Gebärmutterentzündungen (Pyometra), da keine Hormone mehr produziert werden.

Wenn also kein wirklicher medizinischer Notfall vorliegt, der eine Frühkastration notwendig macht, bin ich dafür, den Hund zumindest erwachsen werden zu lassen und der Zeitpunkt ist von Tier zu Tier unterschiedlich. Wenn sie sich nicht sicher sind, suchen Sie einen Tierarzt mit Zusatz Verhaltenstherapie für Hunde auf, der Sie richtig beraten kann. Auch ich kann ihnen eine Einschätzung zum Entwicklungsstand ihres Hundes geben.

Die Entscheidung, ob und wann Sie Ihren Hund kastrieren lassen, treffen in der Regel Sie alleine. Ich bitte Sie aber, sich diese Entscheidung nicht zu leicht zu machen und sich vorher gut zu informieren.

Sie sollten aber für die Entscheidung ob Rüde oder Hündin wissen, dass eine Kastration der Hündin mehr kostet als die des Rüden, da die OP umfangreicher ist. Daher ist auch die Genesungsphase in der Regel länger. Ebenso kommt es bei Hündinnen durch die Kastration auch häufiger zu Inkontinenz im Laufe ihres Lebens.

 

Mein Fazit:

Bei der Auswahl eines Hundes sollten Sie mehr auf Rasse und Charaktereigenschaften achten, als auf das Geschlecht.

 

 

Idefix nach der KastrationIdefix nach der Kastration